Allgemeine Leistungen des Ärztezentrums MediProf MVZ in Würzburg

Das Ärztezentrum bietet Ihnen das gesamte Spektrum der Allgemeinmedizin und der hausärztlichen Versorgung:

Beratung und Prävention

Beratung bei Kur- und Rentenanträgen

Geriatrische Versorgung

Gesundheits-Check

Der Gesundheits-Check ist eine medizinische Untersuchung Untersuchung zur Früherkennung von Krankheiten bei Frauen und Männern ab dem 35. Lebensjahr.

Untersuchungsumfang:

  • Anamnese
  • Körperliche Untersuchung (inkl. Blutdruckmessung)
  • Labordiagnostik (Cholesterin-, Blutzucker-, Urin-Test)
  • Ärztliche Beratung

Über weitere zusätzliche sinnvolle Untersuchungen zum Gesundheits-Check beraten wir Sie gerne.

Hautkrebsvorsorge

In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Neuerkrankungen an bösartigen Hauttumoren in Europa fast verdoppelt. Etwa ein Prozent der Krebstodesfälle gehen auf das maligne Melanom zurück. Das maligne Melanom (schwarze Hautkrebs) breitet sich schnell aus. Die frühzeitige Diagnose bösartiger Hautveränderungen ist daher dringend notwendig, um rechtzeitig Therapiemaßnahmen einleiten zu können.

Die Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie) der Haut (gegebenenfalls mit Photodokumentation), ist eine einfache und schmerzfreie Untersuchung zur Hautkrebsvorsorge. Hautveränderungen, insbesondere Pigmentflecken, können mittels eines speziell für diese medizinische Untersuchungstechnik entwickelten Auflichtmikroskops um das 30- bis 50-fache vergrößert werden. Mit dieser Technik ist zudem eine räumlich Darstellung mögliche, was genauere Diagnosestellung deutlich erhöht. Auf diese Weise können gutartige – von bösartigen Veränderungen unterschieden werden.

Ob eine pigmentierte Hautveränderung gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sein kann, wird mit Hilfe der so genannten ABCD-Regel festgestellt:

  • A – Asymmetrie
  • B – Begrenzung
  • C – Color /Farbe
  • D – Differentialstrukt

Der Nutzen für den Patienten

Die frühzeitige Erkennung bösartiger Hautveränderungen führt, durch eine rechtzeitige Therapie, in den meisten Fällen zu einer vollständigen Ausheilung. Gleichzeitig wird durch die gezielte Differenzierung zwischen gut- und bösartiger Veränderungen eine unnötige Entfernung gutartiger Hautveränderungen vermieden.

Impfungen

Eine Impfung ist eine vorbeugende Maßnahme gegen Infektionskrankheiten und wird auch Schutzimpfung, Vakzination oder Immunisierung genannt. Impfungen schützen vor einer Vielzahl von Erkrankungen, die hauptsächlich durch Viren und Bakterien verursacht werden.

  • Standardimpfungen (Regelimpfungen)
  • Auffrischungsimpfungen
  • Indikationsimpfungen – Impfung für Personen mit individuellem Risiko
  • Impfungen aufgrund besonderer beruflicher Risiken
  • Reisemedizinische Impfungen
  • Postexpositionelle Prophylaxe (Riegelungsimpfungen) bei infizierten Kontaktpersonen

Schutzimpfungen für Säuglinge, Kinder, Jugendliche, Schwangere/Stillende und Erwachsene gehören heute zur individuellen Vorsorge.

Jugendarbeitsschutz-Untersuchung

Die Jugendarbeitsschutz-Untersuchung wird vor dem Ausbildungsbeginn durchgeführt, wenn der Auszubildende das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Sie dient zur Früherkennung von Gesundheitsrisiken im körperlichen und psychosozialen Bereich und dem Erkennen von Berufsrisiken.

Bei Auszubildenden, die nach dem 1. Lehrjahr das 18.Lebensjahr noch nicht erreicht haben, findet eine 2. Untersuchung statt.

Untersuchungsumfang:

  • Anamnese: Impfstatus, familiäre Situation, seelische und körperliche Entwicklung
  • Körperliche medizinische Untersuchung

Jugendgesundheits-Untersuchung J 1

Die Jugendgesundheits-Untersuchung wird zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr durchgeführt. Sie dient zur Früherkennung von Gesundheitsrisiken im körperlichen und psychosozialen Bereich.

Untersuchungsumfang:

  • Anamnese: Impfstatus, familiäre Situation, seelische und körperliche Entwicklung
  • Allgemeine körperliche medizinische Untersuchung

Kindergesundheitsuntersuchungen (U-Untersuchungen)

Bei den Kindervorsorgeuntersuchungen handelt es sich um ein diagnostisches Verfahren zur Überprüfung, sowohl des körperlichen, als auch des mentalen Zustandes des Kindes. Dabei soll bestimmt werden, ob der Entwicklungszustand altersgerecht und als angemessen beurteilt werden kann.

Während die Kindervorsorgeuntersuchungen U1 und U2 meist in der Regel noch im Krankenhaus stattfinden, werden die U3 bis U 11 in den meisten Fällen von Kinder- und Jugendmedizinern sowie Allgemeinmedizinern (Hausärzten) durchgeführt, sodass eine hohe fachliche Kompetenz bei der Untersuchung der Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden kann. Ziel dieser Vorsorgeuntersuchungen ist die frühe Erkennung einer möglichen Störung, sodass das Risiko einer Verschlimmerung der vorliegenden Störung und die Wahrscheinlichkeit für weitere Folgeschäden gesenkt werden kann. Beim Vorliegen einer körperlichen oder mentalen Störung des Kindes besteht so die Möglichkeit des schnellen therapeutischen Eingreifens durch den behandelnden Arzt.

Neben der Überprüfung des geistigen und körperlichen Zustandes lässt sich auch bei einer Kindervorsorgeuntersuchung eine Beurteilung einer vorliegenden Vernachlässigung oder Misshandlung des Kindes machen. Des Weiteren gehört es zu den Aufgaben des behandelnden Arztes, die Teilnahme an einer Kindervorsorgeuntersuchung im Kinderuntersuchungsheft zu überprüfen und zu dokumentieren.

Krebsnachsorge

Krebsvorsorge Mann

Die Krebsvorsorge dient der Früherkennung einer Krebserkrankung in einem heilbaren Stadium. Eine bösartige Neubildung im Körper des Menschen wird im Allgemeinen als Krebs oder Tumor bezeichnet. Krebs kann grundsätzlich überall im Körper – abhängig vom individuellen Krebsrisiko – auftreten. Je nach Körperregion beziehungsweise Organ sollten zur Früherkennung einer Krebserkrankung regelmäßige Kontrolluntersuchungen vorgenommen werden.

Ab dem 45. Lebensjahr 

Die Krebsvorsorge des Mannes ab dem 45. Lebensjahr, dient der Früherkennung des kolorektalen Karzinoms und des Prostatakarzinoms. Die folgenden Untersuchungen werden jährlich durchgeführt:

  • Anamnese
  • Inspektion und Tastuntersuchung des äußeren Genitales
  • Tastuntersuchung der regionalen Lymphknoten
  • Abtastung der Prostata und der Rektalschleimhaut

Ab dem 50. Lebensjahr 

Die Krebsvorsorge ab dem 50. Lebensjahr, dient zusätzlich der Früherkennung des Enddarmkrebses (Kolorektales-Karzinom). Es werden folgende Untersuchungen jährlich durchgeführt.

  • Rektale Abtastung
  • Stuhluntersuchung auf okkultes Blut

Ab dem 55. Lebensjahr kann wahlweise eine Koloskopie (alle 10 Jahre) oder eine Stuhluntersuchung auf okkultes Blut (alle 2 Jahre) durchgeführt werden.

Der Nutzen für den männlichen Patienten

Die Krebsvorsorge ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Krebserkrankungen, so dass sie rechtzeitig behandelt werden können. Zur Optimierung Ihrer Krebsvorsorge bieten wir Ihnen innovative diagnostische Leistungen an.

Diagnostik

Belastungs-EKG

Ein Belastungs-EKG ist ein EKG, das unter körperlicher Aktivität auf dem Fahrrad (Ergometer) erstellt wird. Es dient der Funktionsuntersuchung des Herz-Kreislaufsystems. Durch das EKG können die elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern abgeleitet und als Kurven dargestellt werden.

Ein Belastungs-EKG ist erforderlich:

  • bei kardialen Risikofaktoren (hohe Cholesterin- und Zuckerwerte, Bluthochdruck und Stressbelastung sowie familiäre Häufung von Herzerkrankungen)
  • zur Abklärung von Brustbeschwerden und Luftnot
  • nach Herzinfarkt
  • nach Stent-Einsatz und aortokoronarer Bypass-Operation
  • bei Herzklappenerkrankungen
  • bei Herzrhythmusstörungen
  • zur Erfassung der körperlichen Belastbarkeit
  • vor und bei körperlichem Training ab dem 40. Lebensjahr

Der Nutzen für den Patienten

Durch das Belastungs-EKG kann eine bestehende Herzerkrankung frühzeitig erkannt und rechtzeitig behandelt werden. Gleichzeitig kann der Erfolg der therapeutischen Maßnahmen überwacht und die körperliche Belastbarkeit ermittelt werden. Das Belastungs-EKG dient somit Ihrer Gesundheit: Ein gesundes Herz ist eine wichtige Voraussetzung für Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit.

Demenz- und Depressionstest

Bei der Depression handelt es sich um eine sogenannte affektive Störung, die durch gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit und verminderte Leistungsfähigkeit charakterisiert ist. Diese Erkrankung kann in jedem Lebensalter auftreten und entsteht durch ein Zusammenspiel von neurochemischen, sozialen und psychologischen Faktoren. Meist sind Frauen häufiger als Männer betroffen.

Der Diagnostik depressiver Störungen kommt eine besondere Bedeutung zu, da häufig frühe Symptome übersehen werden oder Patienten sich aufgrund von Stigmatisierungen ihrem Arzt nicht anvertrauen. Ein Depressionstest hat die Aufgabe versteckte Symptome, die durch den Patienten selbst oft nicht reflektiert oder nach außen hin unterdrückt werden, zuverlässig aufzudecken und einer weiteren Therapie zugänglich zu machen.

Bei einem Depressionstest handelt es sich meist um Fragebögen, die auf einer Skala eine Wertung bzw. einen Schweregrad erfassen. Dabei werden sogenannte Items zusammengestellt und dem Probanden präsentiert. Diese Tests werden zuvor auf ihre Zuverlässigkeit im Rahmen von Studien evaluiert. Neben der Selbstbeurteilung durch den Patienten kann auch eine Fremdbewertung durch den Arzt oder Angehörige erfolgen. Ein Depressionstest allein ersetzt allerdings nicht das vertrauensvolle Gespräch im Kontext der Arzt-Patienten-Beziehung.

Neben der Psyche, die direkt betroffen ist, können sekundäre Beschwerden oder Krankheitsbilder das körperliche Wohlbefinden des Patienten beeinträchtigen. Folgeerkrankungen einer Depression sind bspw.:

  • Hormone und Stoffwechsel – Adipositas (Fettleibigkeit), Diabetes mellitus Typ II (Zuckerkrankheit)
  • Psyche – Selbsttötungsabsichten, soziale Isolation, Übergang in andere psychiatrische Krankheitsbilder wie beispielsweise eine Manie
  • Herz und Kreislauf – Hypertonie (Bluthochdruck), Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt

Eine Depression erhöht nicht nur das Risiko für einen Herzinfarkt, sondern auch das Risiko der kardialen Sterblichkeitsrate (Mortalität) von Patienten, die einen Herzinfarkt hatten.

Der Depressionstest wird durchgeführt bei:

  • Verdacht auf ein depressives Syndrom
  • Erkrankungen und Beschwerden, die in Zusammenhang mit einer Depression stehen können:
  • Adipositas (Übergewicht)
  • Kopfschmerzen
  • Diabetes mellitus Typ II (Zuckerkrankheit)
  • Erektile Dysfunktion (Erektionsstörungen)
  • Schlafstörungen
  • Koronare Herzkrankheit (KHK) – Erkrankung der Herzkranzgefäße
  • Metabolisches Syndrom
  • Libidostörung (Frau)
  • Libidostörung (Mann)
  • Rückenschmerzen

Der Nutzen für den Patienten

Die Erfassung von depressiven Störungen ist essentiell, um Patienten, die an dieser Krankheit leiden zu erkennen. Damit diese Menschen eine adäquate Therapie erhalten werden evaluierte Tests und Fragebögen in den klinischen Alltag integriert und angewendet.

Elektrokardiogramm (EKG)

Die Elektro-Kardiographie (EKG) ist eine sehr einfach durchführbare und sehr wertvolle Untersuchungsmethode im Rahmen der Kardiologie. Besondere Bedeutung findet das EKG im Nachweis eines frischen Herzinfarktes und von Herzrhythmusstörungen.

Das Verfahren

Durch das EKG können die elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern abgeleitet und als Kurven dargestellt werden. Im Herz befindet sich ein spezielles Reizbildungssystem, indem sich die elektrische Erregung bildet, die dann über das Reizleitungssystem ausgebreitet wird. Diese elektrischen Impulse werden mit Hilfe von Elektroden (Klebe- oder Saugelektroden) abgeleitet. Die Elektroden werden dazu auf den Armen, Beinen und dem Brustkorb angebracht. Ein EKG-Gerät verstärkt diese Impulse und stellt sie entweder als Kurve auf einem Bildschirm dar beziehungsweise druckt sie auf einem Papierstreifen aus.

Das EKG wird empfohlen beziehungsweise ist erforderlich bei

  • bekannten oder vermuteten Erkrankungen des kardiovaskulären Systems, wie z.B. Koronare Herzerkrankung, Herzschwäche, Bluthochdruck etc.
  • Zur Therapiekontrolle (insbesondere bei Medikamenten wie beispielsweise Trizyklischen Antidepessiva, Neuroleptika, Digoxin, u.a.)
  • Risiko-Patienten, sensiblen Berufsgruppen (z. B. Busfahrer, Pilot)
  • Präoperativ
  • Herzrhythmusstörungen
  • Herzhypertrophie (Zunahme der Herzmuskelmasse und des Herzgewichts)
  • Herzinfarkt
  • Begleiterkrankungen, z.B. Chronische Lungenerkrankungen, Herzbeutelentzündung, Verdacht auf Elektrolytentgleisungen (insbesondere Kalium, Kalzium)
  • Schrittmacher-Therapie

Der Nutzen für den Patienten

Durch das EKG kann eine bestehende Herzerkrankung frühzeitig erkannt und somit rechtzeitig therapiert werden. Das EKG dient somit Ihrer Gesundheit, denn ein gesundes Herz ist wichtig für Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit.

Kleine Chirurgie

Labordiagnostik

Die Labordiagnostik ermöglicht die Untersuchung von Proben, wie beispielsweise Blut, Gewebe oder Urin, auf spezifische Krankheitshinweise.

Sie dient sowohl der Diagnostik und Stadieneinteilung von Krankheiten, Verlaufs- Therapiekontrolle sowie der Früherkennung von Krankheiten.

In unserem Praxislabor bieten wir Ihnen nachfolgende Laborparameter an:

  • Blutzuckerschnelltest
  • Blutzucker-Belastungstest (oGTT) zur Klärung von Diabetes mellitus
  • Hämoccult-Test
  • Troponin-Test
  • D-Dimere-Test
  • Urin-Schnelltest und Micral-Test

Darüber hinaus bieten wir Ihnen die ganze Palette der Laborleistungen an, die durch „Medizinisches Versorgungszentrum für Laboratoriumsmedizin und Mikrobilogie Würzburg“ in unserem Auftrag gemacht werden:

  • Autoantikörper
  • Allergiediagnostik
  • Drogenanalytik
  • Endokrinologie
  • Hämatologie
  • Hämostaseologie
  • Immunologie
  • Infektionsserologie
  • Mikrobilogie
  • Molekularbiologie
  • Toxikologie
  • Tumormarker
  • Virologie
  • Zytologie etc

Langzeit-Blutdruckmessung

Bei der Langzeit-Blutdruckmessung handelt es sich um eine diagnostische Methode, bei der der Blutdruck über einen Tag und eine Nacht in regelmäßigen Abständen gemessen wird. Die Messung und Aufzeichnung des Blutdrucks erfolgt automatisch über eine Manschette am Oberarm. Dabei sollte der Patient seinem ganz normalen Tagesablauf nachgehen. Ein gleichzeitig geführtes Protokoll kann später Zusammenhänge zwischen Anstrengungen und Blutdruckveränderungen deutlich machen. Die Daten werden nach Abschluss der Untersuchung am Computer ausgewertet.

Die Langzeit-Blutdruckmessung ist erforderlich:

  • bei Verdacht auf Bluthochdruck
  • zur Beurteilung der Effektivität blutdrucksenkender Maßnahmen

Der Nutzen für den Patienten

Die Langzeit-Blutdruckmessung dient der frühzeitigen Ermittlung von Bluthochdruck und der rechtzeitigen Therapie. Ferner dient die Langzeit-Blutdruckmessung der Risikobeurteilung eines Schlaganfalls (Apoplex).

Langzeit-EKG

Beim Langzeit-EKG handelt es sich um eine diagnostische Methode, bei der über einen Tag und eine Nacht durchgehend ein EKG aufgezeichnet wird. Die Messung erfolgt über drei Elektroden im Brustbereich. Das innovative Aufzeichnungsgerät ist hierbei sehr klein und leicht. Dabei kann der Patient seinem ganz normalen Tagesablauf nachgehen. Die Daten werden nach Abschluss der Untersuchung am Computer ausgewertet.

Das Langzeit-EKG ist erforderlich:

  • zur Abklärung von Herzrhythmusstörungen
  • bei Herzrasen und Schwindel
  • zur Therapieüberwachung bei einer herzrhythmusstabilisierenden Therapie
  • zur Abklärung von Brustbeschwerden und Luftnot
  • zur Überwachung bei Herzerkrankungen

Der Nutzen für den Patienten

Die Langzeit-EKG dient der frühzeitigen Ermittlung von Herzerkrankungen und deren rechtzeitigen Therapie.

Lungenfunktionsdiagnostik (Spirometrie)

Die Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) dient der Früherkennung von Lungenerkrankungen und zur Verlaufskontrolle während der Therapie.Bei der Spirometrie werden die verschiedenen Lungenvolumina sowie die Atemwiderstände fortlaufend erfasst und graphisch dargestellt. Zur Messung atmet der Patient mit dem Mund durch ein kleines Rohr. Die Daten werden anschließend per Computer ausgewertet.

Die Spirometrie ist erforderlich:

  • zur Abklärung von Luftnot
  • bei Lungenerkrankungen

Der Nutzen für den Patienten

Die Lungenfunktionsprüfung ermöglicht die frühzeitige Ermittlung von Lungenerkrankungen und deren rechtzeitige Therapie.

Psychosomatische Grundversorgung

Schlafapnoe-Screening

Mithilfe des Somnolab 2 können Sie nun zuhause das eigene Risiko einer schlafbezogenen Atmungsstörung überprüfen. Der Besuch eines Schlaflabors wird erst nach Bestätigung des Verdachts nötig. Das Somnolab 2 ist ein kleines, einfach zu bedienendes Gerät, welches wir Ihnen über Nacht zur Verfügung stellen. Es ist einfach anzulegen und zeichnet alle relevanten Daten während Sie schlafen zuverlässig auf. Am nächsten Tag werden die Daten in unserer Praxis binnen kurzer Zeit am PC vollautomatisch ausgewertet. Das ermittelte Ergebnis zeigt den Risiko-Indikator an.

Bestätigt sich der Verdacht einer schlafbezogenen Atmungsstörung, erfolgt eine differentialdiagnostische Abklärung zur Diagnosefindung und Therapieplanung.

Der Nutzen für den Patienten

Das Schlafapnoe-Screening ermöglicht die frühzeitige Erkennung von schlafbezogenen Atmungsstörungen (Schlafapnoe), um eine Therapie rechtzeitig durchführen zu können.

Ultraschall (Sonographie) der Bauchorgane (Abdomen), Prostata, Schilddrüse

Der Ultraschall (Sonographie) ist ein bildgebendes Verfahren zur schonenden Untersuchung von Gewebe und Organen. Ein Vorteil des Ultraschalls gegenüber dem Röntgen liegt in der Unschädlichkeit der eingesetzten Schallwellen.

Der Nutzen für den Patienten

Durch Ultraschalluntersuchungen können Erkrankungen frühzeitig diagnostiziert und rechtzeitig therapiert werden.

Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane

Als Abdomensonographie bezeichnet man die Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes. Die Abdomensonographie wird heute routinemäßig bei vielen verschiedenen Indikationen eingesetzt, da sie ein schnelles und sehr aussagekräftiges diagnostisches Verfahren darstellt.

Anwendungsgebiete:

  • akute Bauchschmerzen, die vor allem mit einer Abwehrspannung des Bauches einhergehen
  • Lebererkrankungen wie Hepatitis (Leberentzündung) oder Leberzirrhose
  • Erkrankungen des Gallensystems wie Gallenblasenentzündung oder Gallenstau
  • Erkrankungen des blutbildenden Systems wie Leukämien (Blutkrebs)
  • Veränderungen der Bauchspeicheldrüse wie Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
  • Erkrankungen der Nieren wie Nierenbeckenentzündung) oder Harnaufstau in die Nieren
  • Erkrankungen der Harnblase wie Harnblasensteine oder Restharnbildung
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane
  • Erkrankungen der Blutgefäße wie Atherosklerose (Arteriosklerose, Arterienverkalkung) oder Aneurysma-Bildung (Aussackung der Gefäßwand)

Die Abdomensonographie zählt zu den nicht invasiven, das heißt nicht in den Körper eindringenden, diagnostischen Verfahren. Die Untersuchung dauert meist nur wenige Minuten und wird im Liegen durchgeführt. Man sollte vor der Untersuchung möglichst keine blähenden Speisen zu sich nehmen, um die Bildqualität nicht negativ zu beeinflussen.
Weitere Vorbereitungen sind in der Regel nicht nötig.

Bei der Abdomensonographie werden vor allem folgende Organe untersucht:

  • Leber
  • Gallenblase
  • Milz
  • Bauchspeicheldrüse
  • Nieren
  • Harnblase
  • Aorta (Hauptschlagader) und abgehende große Gefäße

Der Nutzen für den Patienten

Die Abdomensonographie ist bei vielen unterschiedlichen Erkrankungen das Diagnostikum der ersten Wahl, da sie nicht belastend und schnell durchzuführen ist. Dabei ist sie sehr aussagekräftig.

Ultraschalluntersuchung der Prostata

Der Ultraschall der Prostata wird im Rahmen der Prostata-Krebsvorsorge durchgeführt und ist eine Ultraschalluntersuchung der Prostata durch den Unterbauch zur Früherkennung einer Krebserkrankung.

Anwendungsgebiete:

  • Jährlich ab dem 45. Lebensjahr
  • Pathologischer Tastbefund
  • Bestimmung des Prostatavolumens
  • Restharnbestimmung
  • gutartige Prostatavergrößerung
  • Prostatakrebs
  • Veränderungen der Samenbläschen

Die Prostata, auch Vorsteherdrüse genannt, sitzt im Becken des Mannes zwischen der Harnblase und dem Darm. Besonders ältere Männer leiden unter krankhaften Veränderungen der Prostata, die von Störungen beim Wasserlassen bis zu einer ernsten Krebserkrankung reichen können. Während 50 % Prozent aller Frauen regelmäßig zur Krebsvorsorge gehen, tun dies nur 15 % aller Männer, obwohl der Prostatakrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen des Mannes ist.

Durch eine Blutabnahme kann zusätzlich das sogenannte PSA (prostataspezifisches Antigen) per PSA-Test bestimmt werden, das eine Krebserkrankung anzeigen kann.

Der Nutzen für den Patienten

Die Prostatasonographie dient Ihrer Prostata-Krebsvorsorge und kann Sie vor einer zu spät erkannten Krebserkrankung schützen.

Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse

Bei der Schilddrüsensonographie (Ultraschall der Schilddrüse; Schilddrüsenultraschall) handelt es sich um ein diagnostisches Verfahren, welches die momentan wichtigste Untersuchungsmethode für die Abklärung auffälliger Schilddrüsenbefunde und für Kontrolluntersuchungen der Schilddrüse darstellt.

Anwendungsgebiete:

  • Schilddrüsenunterfunktion  (Hypothyreose)
  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
  • Entzündung der Schilddrüse (Thyreoiditis)
  • Klinische Beschwerden, die auf eine Schilddrüsenerkrankung hinweisen können – typisch für eine anatomische Veränderungen oder Funktionsveränderung der Schilddrüse sind Schluckstörungen bzw. Globusgefühl (Fremdkörpergefühl im Rachen bzw. Hals, dass unabhängig von der Nahrungsaufnahme ist), Tachykardie (Erhöhung der Herzfrequenz) bzw. Bradykardie (Verlangsamung der Herzfrequenz), Gewichtsabnahme bzw. -zunahme, Wärme- bzw. Kältegefühle sowie Unruhe bzw. Antriebsarmut.
  • Tumornachsorge – das Verfahren spielt eine wichtige Rolle in der Nachsorge von Tumorerkrankungen, da sich mögliche Metastasen (verstreute Tumorherde) oder Rezidive (Wiederauftreten von Tumoren) mit der Sonographie gut nachweisen lassen.

Der Nutzen für den Patienten

Mit der Schilddrüsensonographie lassen sich auch pathologische Veränderungen feststellen, die mit keinerlei Symptomen einhergehen. Zudem lässt sich mit der Methode gewährleisten, dass neoplastische Veränderungen (Tumorerkrankungen), sowohl der Schilddrüse als auch der umliegenden Strukturen, erkannt werden können.

Therapie

Infusionstherapie

Die Infusionstherapie (lat. infundere, infusus: hineingießen) oder auch Flüssigkeitstherapie bezeichnet die parenterale (griech. para: neben; enteron: Darm; „unter Umgehung des Verdauungstraktes“) kontinuierliche Verabreichung von Flüssigkeiten zu medizinischen Zwecken. Sie ist notwendig, wenn die orale (Flüssigkeitsaufnahme mit dem Mund) oder die enterale (Flüssigkeitsaufnahme über den Verdauungsapparat) Aufnahme von Flüssigkeiten soweit gestört bzw. nicht möglich ist, dass der Patient nicht mehr ausreichend versorgt ist bzw. die notwendige Dosierung nicht durch eine orale Aufnahme möglich ist.

Die jeweilige Infusionstherapie ist erforderlich in folgenden Situationen bzw. bei folgenden Erkrankungen/Gesundheitsrisiken:

  • Medikamentöse Infusionstherapie: Verabreichung von Medikamenten, wenn der Patient dies selbst nicht kann oder eine genaue, direkte kontinuierliche Gabe der Medikamente erfolgen muss, damit sie ihre bestmögliche Wirkung entfalten.
  • Volumenersatztherapie: Diese Infusionstherapie ist notwendig, wenn ein absoluter Volumenmangel (Blutverlust aus dem Gefäßsystem, z. B. bei Verletzungen) oder ein relativer Volumenmangel (relativ geringeres Blutvolumen durch Gefäßerweiterung) vorliegt.
  • Flüssigkeitszufuhr: Therapie bei Dehydration, z. B. bei Erbrechen, Diarrhoe (Durchfall) oder verminderter Wasseraufnahme.
  • Elektrolyttherapie: Bei Störungen des Elektrolythaushalts, z. B. Hypokaliämie (erniedrigter Kaliumspiegel im Blut), kann dieser Zustand kann je nach Ausmaß lebensbedrohlich sein.
  • Makro- und Mikronährstofftherapie (Vitalstofftherapie): Prävention und Therapie mit Makro- und Mikronährstoffen (Nährstoffe, Vitalstoffe) – im Regelfall auf der Grundlage einer Vitalstoff-Analyse

Die Infusions-Therapie wirkt vor allem bei

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Konzentrationsschwäche oder Vergesslichkeit
  • Nachlassender Leistungsfähigkeit
  • Nachlassendem Reaktions- und Denkvermögen
  • Erhöhter Infektanfälligkeit

sowie als Therapieunterstützung bei Erkrankungen wie z.B.

  • Arterienverkalkung mit den Folgeerkrankungen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) und Schlaganfall (Apoplex)
  • Krebserkrankungen

Der Nutzen für den Patienten

Die Infusionstherapie ist aus dem klinischen Alltag heute nicht mehr weg zu denken. Sowohl in der Notfallmedizin, als auch in der Arztpraxis, wird sie angewendet.

Sie hilft den Patienten gesund zu werden bzw. zu bleiben.

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie nach Huneke dient der Behandlung von Funktionsstörungen innerer Organe und Schmerzzuständen durch Einspritzung von örtlich-wirkenden Lokalanästhetika. Lokalanästhetika werden in der Schulmedizin für kleinere Operationen eingesetzt. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie örtlich wirken und in der Regel keine systemischen Nebenwirkungen haben. Vor der Durchführung der Neuraltherapie, findet eine genaue körperliche Untersuchung und ein ausführliches Patientengespräch statt.

Die Neuraltherapie hilft Ihnen bei vielen Schmerzzuständen, wie z.B. bei

  • Gelenkbeschwerden
  • Kopf- und Nackenschmerzen sowie Migräne
  • Rückenschmerzen

Der Nutzen für den Patienten

Die Neuraltherapie kann Ihre Beschwerden und Schmerzen deutlich lindern.

Disease-Management-Programm (DMP)

COPD/Asthma bronchiale | Diabetes mellitus Typ II | Koronare Herzkrankheit (KHK)

Im Rahmen von strukturierten Behandlungsprogrammen (Disease-Management-Programmen) unterstützen die Krankenkassen die Patienten mit chronischen Erkrankungen, bei der Bewältigung von krankheitsbedingten Problemen und der Verbesserung der Lebensqualität. Die Teilnahme an diesen Programmen ermöglicht eine Behandlungsoptimierung durch spezielle Informationen sowie eine umfassende ärztliche Betreuung.

Für folgende Krankheitsbilder bieten wir strukturierte Behandlungsprogramme an:

  • Diabetes mellitus Typ  2
  • Koronare Herzkrankheit
  • Asthma bronchiale und COPD

Die Ziele beim DMP Diabetes mellitus sind:

  • Vermeiden von Folgeschäden der Krankheit an Augen, Nieren, Nerven und Blutgefässen
  • Vermeiden von Nebenwirkungen der Therapie wie z.B. Unterzuckerung
  • Senkung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos

Die Ziele beim DMP Koronare Herzkrankheit sind:

  • Senkung des Herzinfarktrisikos
  • Erhalt der Herz-Belastbarkeit

Die Ziele beim DMP Asthma und COPD sind:

  • Vermeiden/ Reduktion krankheitsbedingter Beeinträchtigungen der körperlichen und sozialen Aktivitäten im Alltag
  • Vermeiden des Voranschreitens der Krankheit

Die Teilnahme an einem DMP ist freiwillig und für den Patienten kostenfrei. In vielen Fällen werden die Patienten durch die DMP-Teilnahme von der Praxisgebühr befreit (je nach Krankenkasse).

Patienten-Schulungen

Diabetes mellitus Typ II
Hypertonie
COPD

Hausarztzentrierte Versorgung (mit Hausbesuchen)